Was können mittelständische Unternehmen und Start-ups voneinander lernen?
Prof. Sailer: Es besteht für ein Unternehmen auch die Möglichkeit, eigene Ideen mit externen Partnern umzusetzen und ein Start-up zu gründen. Um dort eine andere Kultur zu leben und dann schneller ans Ziel zu gelangen. Man umgeht damit die teilweise enorm hohen Beharrungskräfte in einem etablierten Unternehmen. Etwas einfach einmal ausprobieren, stößt meist auf Ablehnung. In einem neuen Unternehmen kann man eine andere, agilere Denkweise pflegen und Aufgaben aus einer anderen Perspektive herauslösen. Auf jeden Fall ist eine Zusammenarbeit zwischen einem etablierten Unternehmen und einem Start-up eine Win-Win-Situation, weil beide Seiten einen Mehrwert erhalten. Start-ups lernen funktionierende, komplexe Prozesse kennen, Unternehmen dagegen die Agilität und die hohe Motivation von Gründern.






































































































































