Welche Vorteile bietet Venture Clienting den Unternehmen?
Bei der Kollaboration mit einem Start-up gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten. Erstens, man kauft das Start-up – eine Akquisition. Zweitens, man baut als Unternehmen ein eigenes Start-up auf – das nennt man Venture Building. Oder drittens, man arbeitet eine Zeitlang mit einem Start-up zusammen – Venture Clienting. Venture Clienting ist hier die schnellste Möglichkeit der Kollaboration und auch die Variante, in der am wenigsten Kapitaleinsatz nötig ist. Dabei fungiert das etablierte Unternehmen als Kunde oder Pilot-Partner des jungen Unternehmens. Als Unternehmen kauft man also nicht das Start-up, sondern man kauft die Lösung, eine Technologie oder ein Produkt, die es entwickelt hat und probiert sie unter realen Bedingungen im eigenen Unternehmen aus. Das Risiko ist geringer, weil keine direkte Kapitalinvestition in das Start-up erfolgt. Als etabliertes Unternehmen bekommt man nicht nur Zugang zu disruptiver Technologie, sondern lernt auch die Arbeitsweise von Start-ups kennen, die andere Kultur, andere Entscheidungsgeschwindigkeiten. Eine gute Übung, bevor man über eine Akquisition oder andere Formen der Beteiligung spricht.






































































































































